Der Low Carb Trend

Keine Diät dürfte genauso im Trend sein wie die Low Carb Methode. Immer wieder stößt man auch bei seiner Suche im Internet auf diese Ernährungsform. Wie Low Carb entstanden ist und warum es heute auch noch so beliebt ist, wissen allerdings die wenigsten. Immer noch gilt das Low Carb Prinzip aber als Wunderwaffe, wenn man den überschüssigen Kilos endlich an den Kragen möchte.

Zahlreiche sehr positive Erfahrungsberichte zeigen, wie gut dieses Prinzip funktionieren kann, wenn man sich an die Regeln hält. Dabei ist die Low Carb Diät übrigens kein neuer Trend, sondern wurde bereits in den 70er Jahren entwickelt. Dafür verantwortlich war hauptsächlich ein Kardiologe mit dem Namen Atkins. So war es wenig verwunderlich, dass die Diät auch den Namen „Dr.-Atkins-Diät“ erhielt.

Damals ging es sogar noch darum, gar keine Kohlenhydrate aufzunehmen und diese dafür durch irgendwelche Fette zu ersetzen. Erst später erfolgte dann die Unterscheidung in gute und schlechte Fette, wie wir sie heute kennen. Heute wird zudem dringend davon abgeraten, komplett auf Kohlenhydrate zu verzichten, vielmehr wird eine Reduzierung von Kohlenhydraten als vorteilhaft angesehen. Das Thema ketogene Ernährung beschäftigt sich dann mit einer sehr strengen Ernährungsform, bei der wirklich darauf geachtet wird, dass so wenige Kohlenhydrate wie möglich aufgenommen werden.

Gibt es verschiedene Low Carb Diäten?

Auch wenn alles mit einer Diätform begonnen hat, so hat sich diese Ernährungsweise mit der Zeit doch sehr verändert. Inzwischen gibt es viele Variationen, von sehr starker bis eher schwächerer Low Carb Diät. Egal um welche Form der Low Carb Diät es sich handelt, steht allerdings nach wie vor im Fokus, dass Kohlenhydrate weniger auf dem Speiseplan stehen sollten.

Gemüse, Obst in kleinen  Mengen, Milchprodukte und Fisch sowie Fleisch sind in dieser Ernährungsform sehr wichtig. Pflanzliche Fette und z.B. Nüsse spielen dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. So können trotzdem alle Nährstoffe aufgenommen werden, auch wenn auf Kohlenhydrate verzichtet wird. Die strengen Verfechter der Aktins-Diät halten sich noch heute an die Grenze von nicht mehr als 35 g Kohlenhydrate pro Tag. Die meisten anderen Diätformen sind aber schwächer.

Dabei muss auch beachtet werden, dass selbst in Obst und einigen Gemüsesorten in kleineren Mengen Kohlenhydrate enthalten sind. Auch die summieren sich über den Tag aber und sollten im Blick behalten werden. Natürlich kommt es auch noch auf die typischen Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln, Reis und Nudeln an. Diese müssen in einer Low Carb Diät gemieden werden, weil sie zu viele Kohlenhydrate enthalten. Auch hier gibt es inzwischen von der Industrie Alternativen, die geschmacklich zwar sehr ähnlich sind, aber weniger Kohlenhydrate enthalten.

Was für Alternativen zu Kohlenhydraten gibt es?

Auf den ersten Blick hat man zunächst das Gefühl, jetzt gar nichts mehr essen zu können. Dem ist aber definitiv nicht so. Gerade durch die Low Carb Trends ist die Auswahl noch wesentlich größer geworden. So gibt es Produkte wie die „Lizza“, die gezielt Kunden ansprechen, die sich eben Low Carb ernähren. So kann man trotzdem seine Pizza essen, die außerdem sehr ähnlich schmeckt.

Aber auch Nudeln wurden schon oft umgewandelt, so sind Gemüsenudeln sehr beliebt, die beispielsweise aus Zucchini und Karotten einfach gedreht werden können. Low Carb kann dann Spaß machen, wenn man neuen Dingen gegenüber offen ist. Low Carb bedeutet nämlich nicht, dass man hungern muss, wenn man die richtigen Alternativen gefunden hat.

Auch Brot ist bei vielen Menschen fast nicht wegzudenken, auch hier gibt es Möglichkeiten, dass Brot etwas mehr Low Carb zu gestalten, indem z.B. Karotten und Quark bei den Brötchen integriert werden. Gerade im Internet gibt es bereits zahlreiche Rezepte, die man einfach mal testen muss.

Die Alternative kann es auch mal sein, einfach doch zu leckeren Kartoffeln zu greifen, wenn einem danach ist. Ausnahmen sind völlig in Ordnung, solange sie sich im Rahmen befinden. Grundsätzlich gibt es aber genügend Alternativen, sodass der Spaghetti Bolognese nichts mehr im Weg steht. In der Gemüsevariante wird das Gericht auch gleich viel gesünder.

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