Zucker löst Fett als Hauptproblem in der Ernährung ab

Zucker galt zwar schon früher in übertriebenen Mengen als ungesund. Doch lange Zeit war nicht bekannt, dass Zucker noch wesentlich stärker als Fette für Übergewicht und Fettleibigkeit verantwortlich ist. Zwar beträgt der Kalorienanteil von Kohlenhydraten im Vergleich zu Fetten nur 4:9. Doch zahlreiche andere Faktoren heben diesen Vorteil von Zucker gegenüber dem Fett nicht nur auf, sondern gehen weit darüber hinaus.

In diesem Ratgeber wird dargestellt, inwiefern Kohlenhydrate für die Gewichtszunahme und andere Probleme verantwortlich sind, um das Verständnis für eine schließlich erfolgreiche Diät zu wecken, die als Low Carb Diät auf eine deutliche Reduktion von Zucker in der Ernährung setzt. Das Benjamin Oltmann Ernährungskonzept basiert zum Beispiel auf diesen modernen Erkenntnissen. Somit lassen sich durch die Umstellung der Ernährungsweise nachhaltige Effekte auf das Körpergewicht zu erzielen ohne dabei Abstriche bei der Lebensqualität und einer geschmackvollen Ernährung hinzunehmen.

Die Makronährstoffe und der Appetit

Zucker und Fett besitzen auf den Appetit nicht nur eine unterschiedliche Wirkung, sondern bilden sogar die jeweiligen Extreme ab. Fettreiche Nahrungsmittel sind in diesem Kontext ein positives Extrem, weil sie überaus sättigend sind und den Appetit für eine lange Zeit zügeln. Zucker hingegen ist nicht nur kaum dazu in der Lage, den Appetit zu stillen. Durch die schnelle Verwertung von Zucker und dem damit einhergehenden rapiden Anstieg des Blutzuckerspiegels, der schließlich ebenso schnell wieder auf das alte Niveau fällt, regen zuckerhaltige Lebensmittel den Appetit nach den ersten Bissen sogar noch an. Dieses Übel hört nicht etwa auf, wenn der Appetit irgendwann einmal doch gestillt sein sollte. Denn da Zucker sich für den Kamin so wie Papier verhält und Fette wie Kohle, meldet sich der Appetit schon nach unverhältnismäßig kurzer Zeit wieder zurück.

Die Droge Zucker

Das zweite Problem von Zucker besteht in seinem hohen Abhängigkeitspotenzial. Moderne Ernährungswissenschaftler vergleichen Zucker deshalb gern mit Drogen wie Koffein, Nikotin und Alkohol. Tatsächlich dockt Zucker an Dopamin und damit an den Botenstoff an, der im Gehirn mit dem Belohnungssystem wie auch der Abhängigkeit verbunden ist. Zahlreiche Konsumenten erleben nach dem Genuss von Zucker ein subtiles Glücksgefühl.

Wer nun auf der Suche nach Wiederholung immer mehr zuckerhaltige Nahrungsmittel verzehrt, steckt schon tief drin in der Abhängigkeitsfalle. Auch unterstützt er sich mit seinem Verhalten nicht selbst in der Suche nach Glück. Im Gegenteil: durch den Gewöhnheitseffekt und der damit einhergehenden Verkümmerung wirkt er seinem eigenen Glücksgefühl entgegen. Wissenschaftler konnten in jüngster Zeit sogar den Zusammenhang von Zucker mit Gemütserkrankungen wie der Depression belegen.

Die Blockade der Fettverbrennung

Drittens kümmert sich der Organismus stets prioritär um die Verwertung der Kohlenhydrate, was mit einer Blockade der Fettverbrennung einhergeht. Wer zum Beispiel gleichzeitig eine Menge an Lipiden und Kohlenhydraten zu sich genommen hat, läuft eher Gefahr, dass sich die Fettpolster schließlich im Gewebe festsetzen, als jemand, dessen Verdauung sich sofort um die Verwertung der Fette kümmern kann. Ein weiterer nachteiliger Faktor auf die Fettverbrennung stellt schließlich der Mangel an Sport und Bewegung dar, weil auch dadurch weniger Nährstoffe verbrannt werden.

Weitere Tipps zum Abschluss

Insgesamt hat Benjamin Oltmann mit seinem Diätkonzept zahlreiche Anregungen für eine gesunde Lebensweise gegeben. Wertvolle Ideen zur Unterstützung der Diät sind beispielsweise die Integration des zeitlichen Elements in der Ernährung. Denn wer am Abend auf Zucker verzichtet, ist dazu fähig, die lange Zeitspanne in der Nacht optimal für die Fettverbrennung zu nutzen. Weitere Ideen mit einem hohen Wert sind der Konsum von viel Flüssigkeit. Insgesamt geht Oltmann auf die Getränke Wasser, Kaffee und schwarze Tees ein. Während Wasser die Verdauung ankurbelt, führen Kaffee (der natürlich ungezuckert verkostet werden sollte) und schwarze Tees zu einem deutlichen Sättigungseffekt, der dabei hilft, auf die beliebten Naschereien zwischen den Hauptmahlzeiten zu verzichten.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *